Flerden
Flerden setzt sich der Abwanderung aktiv zur Wehr. Dazu wurde eine «Energiespar-Wohnzone» geschaffen, in der energieeffizientes Bauen belohnt wird.
Die Gemeinde stellt günstiges Bauland für Häuser mit mindestens Minergie-Standard zur Verfügung. Bauen in der «Energiespar-Wohnzone» heisst: isolieren, Sonnenenergie nutzen sowie thermische und elektrische Energie aus weiteren erneuerbaren Energiequellen beziehen. Die detaillierten Energiespar-Kriterien werden von der Gemeinde Flerden festgelegt und aufgrund neuester Erkenntnisse regelmässig angepasst.
Obwohl die Siedlung kaum als reines Strassendorf bezeichnet werden darf, sind doch viele Gebäude längs der Durchgangsstrasse angeordnet. Etwas abseits, oberhalb des Dorfes dominierend erhöht, steht die St. Leonhardskirche, die etwa in der Mitte des 12. Jahrhunderts vermutlich anstelle eines heidnischen Heiligtums errichtet worden ist. Flerden trat früh zum reformierten Glauben über, vermutlich kurz nach dem Religionsgespräch von Ilanz 1526. Wie an vielen anderen Orten wurden auch in der St. Leonhardkirche Bilder übertüncht und zum Teil zerstört.













